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Remis im Spitzenspiel: UFC Rohrbach-Berg gelingt in Kleinmünchen furioses Comeback

Ein absolutes Topspiel ging am gestrigen Freitagabend in Kleinmünchen von der Bühne – Die ASKÖ Donau Linz empfing den UFC Rohrbach-Berg. Vor heimischem Publikum gingen die Mannen von Adnan Kaltak in dieser Saison immer als Sieger vom Platz, nun endete diese Mini-Serie: Man führte zwar lange mit 2:0, hielt aber der Schlussoffensive der Eisschiel-Elf nicht Stand und mühte sich letztlich in Unterzahl zu einem Remis. Die Mühlviertler halten so vor den Samstagsspielen auf dem starken zweiten Rang, während die Linzer dicht dahinter auf Platz fünf lauern.


Drei Personen beim Fußball spielen

Donau legt starken Start hin

Die Hausherren konnten etwas besser in dieses Gipfeltreffen starten, zeigten sich von Beginn an als etwas aktivere, zielstrebigere Truppe, sodass sich die Gäste vorerst auf die Aufgaben in der Defensive fokussieren mussten, ohne selbst sonderlich viele Akzente im vorderen Drittel setzen zu können. Für die Kaltak-Elf sprang indes aus jener Überlegenheit in der Anfangsphase die ein oder andere gute Chance heraus, einen Distanzschuss von Edwin Skrgic, sowie eine Gelegenheit von Lukas Kragl nach einem Eckball konnte Rohrbach-Keeper Raphael Strixner aber entschärfen. Kurz vor der Pause konnten sich die Donauraner dann doch belohnen: Ein Corner konnte nicht gut genug geklärt werden, im Rückraum fackelte Skrgic nicht lange und bugsierte das Leder zur verdienten Pausenführung in die Maschen (37.).


Skrgic schnürt Doppelpack – Plavac hält Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel ging es dann direkt Schlag auf Schlag: Eine weiterhin hochmotiverte Heimmannschaft eroberte direkt nach dem Anstoß die Kugel, setzte wieder Skrgic in Szene, der Patrick Thaller aussteigen ließ und das Spielgerät via Innenstange zum 2:0 ins Gehäuse bugsierte (46.). Fünf Minuten später folgte auch bereits Streich Nummer drei, Lukas Kragl war aber wohl nach einem Pass von Matej Vidovic aus dem Abseits gestartet. Eine hoch-unterhaltsame, mit Höhepunkten vollgepackte zweite Hälfte nahm aber erst ihren Lauf. Als nächstes auf der Agenda: Minute 56, Dribbling Schaubmaier, Foul im Strafraum – Elfmeter für Rohrbach. Markus Gahleitner trat an und fand in David Plavac seinen Meister, was eine nie aufgebende Gästetruppe aber nicht daran hinderte, wenig später zu verkürzen.


Rohrbacher-Aufholjagd findet doch statt

Nach einem Freistoß von Gahleitner war Predrag Radovanovic mit dem Kopf zur Stelle und stellte auf 1:2 (68.). Nun war die Eisschiel-Elf auch klar am Drücker und dem Ausgleich etwas näher, als Donau dem 1:3. Knapp sechs Minuten später klingelte es erneut, der Treffer des eingewechselten Daniel Zauner wurde vom Schiedsrichtergespann aber ebenso aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt. Auch in der Schlussphase ging es so drunter und drüber, der erlösende Ausgleichstreffer sollte aber fallen: Benedikt Schaubmaier tankte sich auf der rechten Seite mit ein wenig Ballglück durch und vollstreckte nach einem Haken zur Mitte eiskalt (79.). In Minute 84 flog dann auch noch Donaus Qerim Idrizaj aufgrund eines Fouls vom Platz, die Gäste konnten die Überzahl aber nicht entscheidend nutzen.

Am nächsten Samstag reist Donau Linz zum SC Ebner-Trans Marchtrenk, zeitgleich empfängt der UFC PIENO Rohrbach-Berg die SPG Katsdorf.


 

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