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Rudelbildung und strittige Szenen bei Spitzenspiel – Viktoria Marchtrenk biegt UFC Rohrbach-Berg

Am gestrigen Freitagabend stieg das nächste Topspiel in der Landesliga Ost. Mit der ASKÖ SV Viktoria Marchtrenk und dem UFC Rohrbach-Berg trafen zwei absolute Spitzenteams aufeinander, die sich absolut nichts schenkten. Die anwesenden Zuschauer wurden keineswegs enttäuscht und sahen nicht nur ein flottes, ansehnliches Fußballspiel, sondern auch einige Tore und Aufreger. In der Nachspielzeit der zweiten Hälfte ging es dann nochmal intensiv zur Sache, die Marchtrenker siegten letztlich dank eines Elfmetertreffers von Anes Sabic in Minute 94 mit 3:2.



Offene, rasante Anfangsphase

Es war von Beginn weg das fast schon erwartete, hochklassige Landesliga-Spiel und lange mussten die Zuseher auch nicht auf den ersten Treffer warten. Nach einem Foul von Rohrbachs Manuel Hofer im Strafraum zeigte Schiedsrichterin Julia Baier umgehend auf den Punkt. Anes Sabic trat an und ließ Raphael Strixner keine Chance, 1:0 für die Hausherren (7.). Die Antwort in jener ereignisreichen Anfangsphase ließ jedoch auch nicht auf sich warten – knapp drei Minuten später köpfte Klaus Luger nach Freistoßflanke von Hofer ein. Mit dem 1:1 übernahmen die Rohrbacher folglich das Kommando und belohnten sich auch prompt dafür mit der Führung: Wiederum nach einer Freistoßflanke, diesmal getreten von Alexander Pöppl, kam Predrag Radovanovic an die Kugel und schoss ein (17.).


Marchtrenk kämpft sich wieder rein

Nachdem die Euphorie über den frühen Führungstreffer ein wenig verpufft war, fungierte das zweite Gegentor wieder als Weckruf, was der Partie hinsichtlich des Unterhaltungsfaktors wieder einen Schub gab. In Minute 19 konnte sich Strixner mit einem starken Reflex einem Marchtrenker Ausgleich in den Weg stellen, zehn Minuten später war der Rohrbach-Keeper machtlos: Wieder war es ein Standard, diesmal köpfte Janik Sternbauer nach einer Ecke von Albin Ramadani ein. Nach dieser außerordentlich actionreichen ersten Hälfte flachte die Partie dann etwas ab, beide Teams schraubten was die Defensive betrifft in der Halbzeit an den richtigen Stellschrauben, sonderlich viele Torraumszenen gab es nicht mehr. Dies zumindest, bis sich die Ereignisse in den Schlussminuten überschlugen. Es hat zuvor schon eine strittige Szene im Rohrbacher Strafraum gegeben, Schiedsrichterin Baier verwertete den Mannen von Ervin Begic einen Strafstoß. In Minute 91 ging es dann drunter und drüber: In einer unübersichtlichen Situation, es war entweder ein Foulspiel oder ein Handspiel, entschied Baier auf Elfmeter – die Proteste seitens der Gäste vehement, sowie lautstark, folglich sahen sowohl Luger, als auch Keeper Strixner die Ampelkarte für Kritik. Nachdem sich die Gemüter nach Rudelbildung und Fassungslosigkeit auf Seite der Eisschiel-Truppe beruhigten, trat knapp fünf Minuten später Anes Sabic wieder an und verwertete trocken zum Siegtreffer.

 

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